FAQ Reifen
Unsere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Thema Reifen.
 
Sind Winterreifen in der Schweiz vorgeschrieben?
Nein, in der Schweiz gibt es kein Gesetz, das die Ausrüstung eines Fahrzeuges mit Winterreifen vorschreibt. Wer aber auf schneebedeckter Fahrbahn mit unzweckmässiger Fahrzeugausrüstung (z. B. Sommerreifen) stecken bleibt, kann zur Rechenschaft gezogen werden. Tests zeigen, dass der Bremsweg auf Schnee mit Sommerreifen im Vergleich zu Winterreifen ca. doppelt so gross ist!
Soll man Winterreifen im Sommer «ausfahren»?
Winterreifen, die für eine weitere Wintersaison nicht mehr genügend Restprofil aufweisen (ca. 4 mm), sollten im Frühling nicht «ausgefahren» werden. Die Gummimischung von Winterreifen ist für die kältere Jahreszeit ausgelegt. Wenn Winterreifen im Sommer weiter gefahren werden, zeigen TCS-Tests deutlich längere Bremswege von Winterreifen auf nasser und drastisch längere Bremsewege auf trockener Fahrbahn.
Welche Mindestprofiltiefe ist bei Reifen vorgeschrieben?
Für Winter- und Sommerreifen ist eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1.6 mm vorgeschrieben. Der TCS empfiehlt bei Winterreifen eine Mindestprofiltiefe von 4 mm. Bei Sommerreifen mindestens 3 mm.
Wie alt dürfen Reifen sein?
Reifen sollten beim Kauf 1 bis 2 Jahre alt sein. Zudem sind Reifen unabhängig vom Gebrauch der Alterung unterworfen, wobei sich ihre Leistungen verschlechtern. Reifen, die älter als sechs Jahre sind, sollten bei einem Neukauf nicht akzeptiert werden. Reifen die zehn Jahre alt sind, sollten aus Sicherheitsgründen nicht mehr verwendet werden. Das Herstellungsdatum ist auf dem Reifen mittels DOT Nr. deklariert.
Muss man die Reifen zwischenzeitlich von der Vorder- auf die Hinterachse wechseln?
Bedingt durch Fahrweise, Einsatzart usw. weisen die Reifen nach einer bestimmten Kilometerleistung ein fahrzeugspezifisches Abriebsbild auf. Um diese Verschleisserscheinungen auszugleichen, ist ein Austauschen der Vorder- mit den Hinterrädern empfehlenswert. Bei jedem Reifenwechsel sollte man die Reifen umsetzen. Es gilt eine allfällige Laufrichtung zu beachten. Bei einem Neukauf empfiehlt der TCS, wenn möglich immer alle vier Reifen zu erneuern. Damit wird das vorgegebene Fahrverhalten des Fahrzeuges nicht verändert.
Warum die neuen oder weniger abgefahrenen Reifen auf die Hinterachse montieren?
Es ist empfohlen, die neuen oder weniger abgefahrenen Reifen auf die Hinterachse zu montieren, um eine bessere Bodenhaftung bei schwierigen Verhältnissen (z.B. Notbremsen in einer Kurve) zu gewährleisten und dies vor allem auf nasser, rutschiger Fahrbahn. Diese Empfehlung geht davon aus, dass kritische Fahrsituationen zumeist bei nasser Fahrbahn auftreten. Verlieren hier die Reifen der Vorderachse z.B. durch Aquaplaning ihre Haftung, so wird das Fahrzeug zwar kurzzeitig lenkunfähig, im Allgemeinen behält es aber seine Lage und Fahrtrichtung. Tritt dieser Haftungsverlust dagegen an den Rädern der Hinterachse auf, so führt das zum Ausbrechen des Fahrzeuges. Diese kritische Situation ist für den Autofahrer weitaus schwieriger zu meistern als eine kurzzeitige Lenkunfähigkeit.
Genügen auch zwei Winterreifen auf der Antriebsachse?
Nein! Durch die unterschiedlichen Haftwerte der Reifen wird das Fahrverhalten kritisch beeinflusst.
Warum muss ich die Räder auswuchten?
Wo immer sich Teile um eine Achse drehen, tritt das Problem «Unwucht» auf. Diese Unwucht nennt man die ungleichmässige Verteilung von Massen an einem sich drehenden Körper. Bei Fahrzeugrädern führt sie zu Erschütterung und erhöhtem Verschleiss. An den Vorderrädern führt sie ausserdem zum Flattern des Lenkrades. Aus diesem Grunde empfehlen wir bei einem Radwechsel zu prüfen, ob die Auswuchtgewinde noch ersichtlich sind. Wenn nicht und nach jedem Reifenwechsel sind die Reifen von einem Fachmann auswuchten zu lassen.
Muss ich die Ventile bei einem Reifenwechsel ersetzen?
Bei hohen Tempos zerrt am Ventil eine enorme Fliehkraft. Altersschwache Gummiventile können diesen Belastungen mitunter nicht mehr gewachsen sein. Die Folgen sind ein schleichender Luftverlust, welcher oft nicht bemerkt wird. Beim Reifentausch erneuert man generell auch das Ventil, dies ist wahrlich günstig erkaufte Sicherheit.
Wie werden die Radschrauben sachgemäss angezogen?
Die vom Fahrzeughersteller angegebenen Anzugsdrehmomente müssen unbedingt eingehalten werden. Das Anziehen von Schrauben bzw. Muttern von Hand, nach Gefühl, ist von zweifelhafter Qualität. Es ist daher aus Gründen der Sicherheit zu empfehlen, Drehmomentschlüssel zu verwenden, die eine exakte Einhaltung der vorgeschriebenen Drehmomente gewährleisten.
Braucht ein Geländewagen (Allrad) auch Winterreifen?
Ja, Geländewagen bieten beim Kurvenfahren und beim Bremsen gegenüber Limousinen keine Vorteile. Das schwere Fahrzeug kann mit ungeeigneten Reifen über alle vier Räder wegrutschen und wird sehr schwer kontrollierbar.
Wie kann man Reifenschäden verhindern?
Beim Überfahren eines Hindernisses (Randsteine, grobe Strassenkanten) kann die dadurch entstehende Verformung des Reifens bis zum Bruch der Karkasse führen. Diese Folgen sind nicht immer sichtbar. Mit der Zeit führt dies zu einer Verschlimmerung des Schadens und damit verbunden ein eventueller Luftverlust, was verheerend sein kann. Deshalb ist es wichtig, dass man Randsteine, starke Unebenheiten der Strasse (auf Baustellen) usw. langsam und im stumpfem Winkel zu überwinden versucht. Kontrollieren sie ausserdem regelmässig Ihre Reifen auf Risse, Schnitte, Ausbeulungen oder eingedrungene Fremdkörper.
Was macht man, wenn nur ein Reifen defekt ist?
Die meisten Reifenmodelle werden noch nach zwei bis drei Jahren durch ein neues Modell ersetzt. Vielfach ist ein älteres Modell nicht mehr erhältlich. Eine so genannte «Mischbereifung» ist aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert. Der TCS empfiehlt zwei neue Reifen zu kaufen.
 
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